Atmen Sie richtig gut?

Oder oberflächlich

nur in die Brust,

nur in den Bauch, hektisch oder mühsam?

bemerken Sie im Schulter- und Nackenbereich Verspannungsgefühle

und Ihr Brustkorb ist eng?

Die reflektorische Atem-Gymnastik mit den Stik-Bällen

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ist ein Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts und bietet eine gute Hilfe, Ihren Atem zu verbessern und zu optimieren. Es werden damit Reize an der Muskulatur, an den Muskel-Sehnen-Übergängen und der Knochenhaut ausgelöst, die eine reflektorische Nachatmung hervorrufen.

Lernen Sie sie kennen!

Sie wirkt positiv bei Störungen 

  • der Atmung z.B. bei Bronchitis, Asthma und anderen Erkrankungen welche die Atemqualität beeinflussen
  • bei Bewegungsdefiziten am Brustkorb, der Wirbelsäule, dem Schulter- und Beckenbereich
  • im Magen- und Darmtrakt
  • der allgemeinen Körperhaltung
  • durch Stresssituationen

Übungsbeispiel, der Wassermann:

Übungsbeispiel, der Wassermann

zur Atemvertiefung, Wahrnehmung von Weite im Brustraum und zur Lockerung des Schultergürtels

Diese Ball-Gymnastik ist besonders geeignet, um bei den Patienten die Sensibilität zu wecken und die Freude an weiteren Bewegungen zu fördern.

Das wesentliche Ziel dieser Übungen ist die Vertiefung der Atembewegung in der Entspannungsphase.

Lassen Sie sich überraschen!

Besuchen Sie eine Schnupperstunde zum Kennenlernen; und wenn Ihnen das Schnuppern gut getan hat, empfehlen wir Ihnen zur Vertiefung 1 Stunde pro Woche

Hinweis:

  • Bringen Sie bitte ein kleines Kissen und gut anliegende Gymnastikkleidung mit, damit sich die Bälle nicht einwickeln können.
  • Teilnehmer mit empfindlicher Haut sollten auch Arme und Beine bedecken.
  • Übungen finden im Liegen auf der Matte statt.
  • Nicht geeignet für Menschen mit Bandscheibenproblemen, Osteoporose und für dauernd Sauerstoffpflichtige Patienten.
  • Der Patient soll sein erarbeitetes Übungspensum zu Hause täglich wiederholen um sich Beweglichkeit und erweiterte Atemform zu erhalten.

Atemtherapie

Bei Bedarf biete ich die ganzheitliche Behandlung an, denn die Reflektorische Atemtherapie ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept, ein Instrumentarium, das dem Patienten mit akuten Symptomen wie auch dem chronisch Kranken, spürbare Erleichterung verschafft, die über die Harmonisierung der Atembewegung wirkt, nicht nur bei Atemproblemen.

Die Grundlage zur Reflektorischen Atemsteuerung hat der naturheilkundliche Arzt Dr. Johannes Ludwig Schmitt (1896-1963) in den 50er Jahren gelegt. Aus dieser Technik erarbeitete die Krankengymnastin Liselotte Brüne in den 60er Jahren ihre eigene Methode, die Reflektorische Atemtherapie (RAT).

Sie setzt sich aus drei Teilen zusammen:

passive Techniken

Heisse Kompressen:
In heissem Wasser getauchte und ausgewrungene Tücher werden vorsichtig auf den Behandelten aufgelegt und dabei spezifische Griffe und Dehnungen ausgeführt.

Manuellen Techniken:
während der Ausatmung beginnende Streichungen werden anschliessend mit Reiz- und Dehngriffen fortgesetzt.

aktive Techniken

Therapeutische Körperübungen:
Die reflektorische Atemgymnastik mit und ohne Stik-Bälle schliessen sich der manuellen Technik an. Methode nach Marianne Kirchlinde.

Das Ziel der Behandlung

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  • vermehrte Lungenbelüftung
  • Lösung von Bronchialschleim
  • Verbesserung der Zwerchfellaktivität
  • normalisierter Tonus der Atemmuskulatur
  • Verbesserung der Brustkorbbeweglichkeit
  • Gelenkmobilisation
  • Schmerzreduktion
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
  • Stressabbau und Entspannung
  • Wahrnehmung der geänderten Befindlichkeit
  • Stärkung des Immunsystems

Spürbare Erleichterung bei:

  • Lungen- und Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Schmerzsyndrome
  • Störung der inneren Organe
  • Psychosomatischen Erkrankungen
  • leichten depressiven und neurotischen Formen
  • der Intensivmedizin
  • der Pädiatrie
  • Palliativmedizin

optimale Begleitung zur:

  • Allgemeinen Gymnastik,
  • Gesangschulung
  • Sport, Lungensport
  • Psychotherapie

Vorsicht ist geboten bei:

    • Osteoporose, Tumor
    • Schwangerschaft 1.-3. Mt.
    • allergische Zustände bei Hauterkrankungen

    Nicht geeignet bei:

    •    Infektionskrankheiten, Nervenentzündung,
    •    Psychosen, manische Depression